Erhältlich ab dem St. Martins-Tag
Chor der unsichtbaren Frauen ist ein partizipatives Buchprojekt über weibliche Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Geschrieben von einer Frau mit eigener Wohnungslosigkeitserfahrung und mitgeschrieben von Frauen, die wissen, wovon sie sprechen.
Frauen ohne Wohnung bleiben in unserer Gesellschaft oft unsichtbar. Manche leben auf der Straße, andere in Notunterkünften, bei Bekannten, in provisorischen Unterkünften oder in Verhältnissen, die ihnen ein Dach über dem Kopf geben, aber kein Zuhause. Auch wenn die Wohnungslosigkeit endet, sind ihre Folgen nicht einfach vorbei.
Dieses Buch macht diese Frauen sichtbar. Nicht, indem andere über sie sprechen, sondern indem sie selbst erzählen: von ihrem Leben, ihren Erfahrungen, von Gewalt und Verlust, von Angst und Scham, aber auch von Würde, Hoffnung, Widerstandskraft und dem Wunsch nach einem eigenen Ort.
Ihre Texte werden nicht erklärt, geglättet oder stellvertretend erzählt. Es sind ihre Worte, ihre Perspektiven, ihre Geschichten.
Jede dieser Stimmen steht für sich. Gemeinsam werden sie zu einem Chor.
Im zweiten Teil findet dieser Chor ein Echo: Erfahrungen, gesellschaftliche Zusammenhänge und politische Fragen rund um weibliche Wohnungs- und Obdachlosigkeit werden aufgegriffen und weitergedacht.